Review

True Story - Spiel Um Macht (2015)

Regie: Rupert Goold | Genre: Thriller | Länge: 99 Minuten | FSK: ab 12

Rupert Goold gibt mit "True Story" seine Regiedebüt in der weiten Welt des Filmes. Obendrein schrieb er den Film der auf Ereignissen aus dem Jahre 2001 beruhen. Als Interessent an Geschichten solchen Kalibers und als Fan gut gemachter Thriller, habe ich mir den Film zu Gemüte geführt. Was mich an dem Film Interessierte und warum er mir eine spontane Review entlocken konnte, lest ihr in den folgenden Zeilen.

Die Wahre Geschichte

"True Story" ein Film aus dem Jahr 2015 basierend auf einer wahren Begebenheit versetzt die Zuschauer in die Perspektive von Mike Finkel, einem Journalisten der New York Times, der durch eigenverschulden seinen Posten verliert. Am Boden und nun mit einer schlechten Reputation, versucht sich Finkel daran eine neue Story zu finden, etwas dass ihn wieder zurückbringt und seine Reputation aufbessert. Sein Plan scheitert, doch in einem seiner tiefsten Momente klingelt sein Telefon und ein Mann erklärt ihm, dass ein Mörder mit dem namen Christian Longo gefasst wurde, welcher seinen Namen benutzt hat. Mike ist an der Geschichte interessiert und vereinbart ein treffen innerhalb des Gefängnisses mit  dem Identitätsdieb. Sein Ziel ist es herauszufinden warum gerade Er Ziel eines solchen Raubes wurde und ob Longo  wirklich das getan hat, wofür er beschuldigt. Aus einem Treffen wird eine Story und aus einer Story ein Strudel aus Lügen, Intrigen und einer (un)willkommenen Freundschaft.

True Story wusste mich zu überzeugen, die besetzten Darsteller Franco und Hill sind unlängst Bekannt. Beide konnten sich bisher in ihren Rollen, rumblödelnd oder ernsthaft, behaupten und auch in True Story wussten sie durchaus zu gefallen. Die Geschichte ist ohne Vorwissen zu dem Fall, dass mir zu dem Zeitpunkt der Sichtung fehlte, wirklich packend und kann durch eine ruhige, aber dennoch bedrohliche Atmosphäre beeindrucken. Die Dialoge zwischen Finkel und Longo sind hervorragend und lassen einen im dunklen tappen. So lang, bis der Film seinen Höhepunkt erreicht. Der Film kommt ohne Blutigeeffekt aus und glorifiziert den Fall zu keinem Moment. Eine willkommene Abwechslung in einem Genre, das bei dem Aufprall auf die Realität, schwer auszubalancieren ist.

Trailer

Christopher

Fazit:

Als großer True Crime Fan- und Leser etlicher Bücher aus diesem Bereich, wurde ich mit "True Story" konstant unterhalten und in den Bann gezogen. Besonders gut gefällt mir dass eine solche Geschichte mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt und man nicht B- bis C-Darsteller engagierte um diese Wahrheit auf Film zu verewigen. Langeweile kam durch die Leistungen der Schauspieler nicht auf und ein Kauf der Blu Ray meinerseits wäre durchaus gewiss, jedoch ist dieser Film leider nun in verschiedenen Mediatheken, wie beispielsweise Amazon Prime, zu finden. Für die Interessenten unter Euch gibt es eine klare Empfehlung bei einem ruhigen Abend in den Film reinzuschauen. Ich rate vom Googlen des Falles ab, sollte Interesse daran bestehen den Film zu schauen.

Wertung 8/10

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