Videospiele

Assassins Creed 4: Black Flag

Entwickler: Ubisoft | Release: 31.10.13 | System: Xbox360/Next, PlayStation 3/4, Wii U

Segel setzen, Männer! Jetzt wird es dreckig, stürmisch und gefährlich! Warum? Im neuesten Ableger der Assassinen-Saga "Assassins Creed 4", der mit dem Beinamen "Black Flag" versehen wurde, dreht sich alles um die Piraten der Karibik. Doch keine Sorge, "Orlando Bloom" und "Johnny Depp" bleiben an Land. Es ist halt ein Abenteuer für echte Freibeuter! Es erwarten Euch windige Seeschlachten, die bereits bekannte Meuchelmord-Action und natürlich eine ganz neue Zeitperiode, in der Ihr erneut in die Rolle eines entfernten Blutsverwandten des Protagonisten "Edmond" schlüpfen dürft. Doch wird es dieses mal nicht der freundliche Wirt "Desmond" sein, der in den Animus eingespannt wird. Zu dem neuen Assassinen kommt auch ein neuer Proband. Doch wer das sein wird ist noch nicht bekannt.

Wie die Einleitung erahnen lässt, handelt es sich dieses mal um ein echtes Raubein: "Edward Kenway". Ein Hybrid aus Assassine und Pirat: Eine bisher einzigartige Verflechtung zweier Komponenten in der Reihe von "Assassins Creed". Obendrein ist er auch noch der Großvater von "Connor", bekannt aus Assassins Creed 3. Wie das möglich ist? Zum ersten Mal in der Geschichte der Assassinen-Spiele geht man mit "Assassins Creed 4: Black Flag" weiter in der Timeline zurück: Knapp 60 Jahre, in das Jahr 1715, um genauer zu sein. Zurück in die Vergangenheit, könnte man sagen.

Havanna, Kingston, Nassau

Nein, ich versuche hier nicht einen neuen Popsong zu komponieren. Diese Orte werden die drei wichtigsten Handlungsorte für Euch sein. "Havanna" wird dabei dem europäisch/spanischen Baustil von Florenz ähnlich sehen, "Kingston" widerum wird den englischen Kolonien aus "Assassins Creed 3" nachempfunden sein und zu guter Letzt bleibt uns noch "Nassau". Das "Tortuga" der Assassinen-Reihe. Vollgestopft mit kriminellem Gesindel, Trinkern, Raufbolden und somit das Paradies für jeden eingefleischten Piraten.

Von diesen wird es auch nicht zu wenige geben! Euch erwarten berühmt berüchtigte Seeräuber: Blackbeard, Charles Vane, Calico Jack, Anne Bonny und Ben Hornigold. Inwiefern Euch diese dunklen Gestalten gesonnen sein werden ist jedoch nicht bekannt. Es heißt also abwarten und Tee trinken.

Große Versprechen

Seit 2011 ist "Black Flag" bereits in Arbeit und das bei knapp sieben Entwickler Studios. Von einem Schnellschuss kann man also schon mal nicht reden. Wovon aber bereits gesprochen wird, ist die Vielfältigkeit, die dem Spiel inne wohnen soll. So wurde einem bereits kurz nach den ersten Schnipseln an Informationen eine völlig freie und ladezeitenlose Spielwelt versprochen. Keine lästigen und merkwürdig wirkenden Wechsel zwischen Seeschlachten und Stadtbesichtigungen mehr. Eine gute Nachricht.

Auch wird es neben den drei größten Städte noch sage und schreibe fünfzig (!) weitere Locations geben, die Ihr natürlich frei und fröhlich erkunden dürft. Zu diesen Orten zählen beispielsweise Maya Pyramiden, Wälder, kleinere Ortschaften und vieles mehr. Wem das alles zu trocken wird, darf die Badehose einpacken, denn zum ersten Mal dürft Ihr die Unterwasserwelt eines "Assassins Creeds" entdecken. Dass das keine schnöden Tauchtrips werden, kann man sich anhand der Bilder bereits denken: Haie, Wale, Fische und zerborstene Schiffe warten auf dem Meeresgrund auf Euch. Da bleibt kein Höschen trocken.

Auch der Kampf wurde für Euch überarbeitet: Das Schleichsystem aus Teil 3 soll noch einmal eine Frischzellenkur erhalten haben. Was von Vorteil ist, denn das System wurde von vielen Seiten stark bemängelt. Im direkten Kampf heißt es dieses Mal "Zwei sind besser als eins", denn Euer (Anti-) Held "Edward Kenway" kämpft wahlweise mit zwei Schwertern, zwei Pistolen oder auch einem Mix aus beiden tödlichen Komponenten. Gepaart mit der gewohnten Artistik der Assassinen sorgt das wieder für atemberaubend cineastische Kampfchoreographien.

Trailer

Christopher

Ich denke...

Hier wird eine ganze Menge versprochen. Vielleicht zu viel? Bereits in dem Vorgänger zu "Black Flag" hatte man vieles gehört; vieles, das ungeheuerlich spannend klang. Doch leider hinkte es dann teilweise bei der Umsetzung. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Dieses mal schaffte es "Ubisoft" doch schon wieder mich für dieses Spiel zu begeistern. Teufelskerle! Auf der einen Seite bin ich zwar noch skeptisch, auf der anderen Seite glaube ich es den Jungs aber wirklich, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Das Setting ist wirklich atemberaubend, der Abwechslungsreichtum klingt nach einer Menge Spaß und am Ende ist es eben ein "Assassins Creed" und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mit einem der Vorgänger keinen Spaß gehabt hätte. Bis ich die Segel setzen darf, ist es ja noch ein Weilchen hin, doch als geduldige Landratte kann ich gerne warten. So baut sich auch nach und nach die "Übersättigung" des Franchises ab.

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