Kolumne

Ich bin Batman - A Nerds Journey

Kolumne

Prolog

Superhelden. Egal wo man hinblickt, sie sind bereits da: Im Fernsehen, im Kino, als Bestandteil der Mode, als Spielzeugfigur und auch im Zeitschriftenhandel am Bahnhof. Die farbenfrohen Figuren sind heute nicht mehr wegzudenken. Allein schon aufgrund des Faktes, dass man auf dem Gebiet der Superhelden-Comics Millionen schäffelt. Bereits im Kindesalter geht es bei den meisten los und streckt sich dann über Jahre oder auch Jahrzehnte. Ich gebe Euch heute einen Einblick in meine Erfahrungen, die ich mit dem Medium Comic gemacht habe und möchte vielleicht noch den einen oder anderen Interessenten dazu bewegen, sich ebenfalls diesem unsterblichen Phänomen hinzugeben.

Nerd Boy Rises

Im zarten Alter von gerade mal vier Jahren wurde meine Liebe zu den Comic-Helden geweckt. „Batman – The Animated Series“ legte den Grundstein für eine bisher fast 19 Jahre anhaltende Passion. Aufgrund dessen kommt für mich auch kein Rächer für das Recht gegen den Fledermausmann an. Malbücher, Action-Figuren, Klamotten, Kaffeetassen. Mein Leben war beinahe an den Dunklen Ritter angelehnt. Besonders die Comics hatten es mir angetan. Die bunten Bilder faszinierten mich sofort und auch das geschriebene Wort wurde sofort zu einem großen Thema für mich: Ich wollte unbedingt wissen, was Batman da von sich gibt! Ich musste, so schnell wie es ging, lesen lernen. Für mich ist das einer der besten und wichtigsten Aspekte dieses Mediums. Es muss zwar nicht immer so verlaufen wie bei mir, dennoch denke ich, dass besonders Kinder durch Comics profitieren können. Insofern diese kindgerecht sind.

Aller Anfang ist Schwer – Der Einstieg

Viele kennen vielleicht den Gedanken: "Zu gerne würde ich Comics zu dem Charakter XY lesen, doch leider weiß ich nicht, wo ich einsteigen soll." Genau diesen Gedanken hatte ich auch, als ich mich vor einigen Jahren wieder dem Hobby Comics widmete. Doch hier ist der Satz, der Euch, liebe Leser, Mut machen soll: Es ist völlig egal, wo ihr anfangt. Zu langes überlegen schreckt einen ab und nimmt einem so vielleicht schon die gesamte Freude an den ganzen Universen und Galaxien, die nur darauf warten, von euch entdeckt zu werden.

Geht einfach in einen Comicbuchladen. Holt euch ein Heft oder ein Buch, das Euch visuell anspricht und fangt an, es zu lesen. Wichtig dabei ist es nicht, direkt die Nase zu Rümpfen, wenn von Charaktern oder Geschehenissen geredet wird, die Ihr nicht kennt oder miterlebt habt. Holt Euch einfach das darauffolgenden oder vorherige Comic. Die besten Tipps können einem dabei die Comicbuchverkäufer geben und natürlich ist es sinnvoll, sich auch weitere Comics direkt bei dem Laden des Vertrauens zu bestellen. So baut sich über Monate und Jahre eine hervorragende Bindung auf, die Gold Wert sein kann. Außerdem unterstützt man hiermit auch noch "den kleinen Mann". Also es gilt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das nächste Comic wartet sicherlich schon auf Euch.

Über den Tellerrand

Natürlich kommen auch viele Vorteile mit dem Einstieg in das Comicverse mit sich: Lästern über schlechte Comicverfilmungen werden legitim, schließlich habt Ihr ja Ahnung und Ihr könnt Zusammenhänge und kleine Details sofort erkennen und baut somit viel schneller Spaß an verschiedenen verfilmten Comics auf. Und da wird es in Zukunft noch eine ganze Menge geben: Iron Man 3 steht gerade in den Startlöchern, der schwarzhumorig, bissige Comic-Actioner Kick Ass 2 wird dieses Jahr noch die Leinwand erblicken und Marvel wird mit ihrem Donnergott Thor abermals nachlegen. Bei Marvel als auch DC sind schon lange ganze Jahrespläne in der Umsetzung. Marvel baut ihre Avengers aus und wartet 2014 mit Captain America: The Winter Solder und ihren neuesten Mammutprojekt Guardians of the Galaxy aus. Und 2015 folgt dann das heißersehnte Sequel zu den Avengers. Die Milliardengrenze wird sicherlich wieder gemeistert. Gerüchten zufolge stößt der Ameisenliebhaber "Ant Man" ebenfalls in einem Standalone zu den Rächer dazu. Doch das sind bloss unkommentierte Spekulationen.

"DC" will sich ein solches Geschäft natürlich nicht entgehen lassen, doch konkretes gibt es von der Seite leider nicht. Von Seiten des Comic-Publishers aus wünscht man sich natürlich das Gegenstück zu den "Avengers" in Form der "Justice League of America (JLA)", doch leider ist bisher weder ein Standalone-Held vorhanden noch gibt es den passenden Regisseur. Doch was ist das?! Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug?! Nein! Das ist Superman! Der unterhosentragende Herr vom Planeten "Krypton" kracht nämlich dieses Jahr in Form einer vielversprechenden Verfilmung in die deutschen Kinos und legt damit vielleicht den Grundstein zu den Träumen von "DC." Man darf gespannt sein. Ich für meinen Teil bin es!

Man of Steel - Trailer

Christopher

Fazit:

Das Thema Comic ist so dermaßen groß, dass es für mich schwer ist, irgendwo anzufangen und noch schwerer, irgendwo aufzuhören. Die letzten Worte, die mir noch einfallen sind: Ich kann mir ein Leben ohne Comics gar nicht mehr Vorstellen. Zu viel habe ich schon mit meinen Helden erlebt, als dass ich sie jetzt verlassen würde. Die teilweise hohen Preise bis zu 50€ machen mir dabei schon fast keine Bauchschmerzen mehr, da ich weiß, dass selbst meine Kinder noch in diesen Dingern blättern werden. Und vielleicht lernen sie auch, genauso wie ich, aus Neugier das Lesen. Für alle Interessierten heißt es jetzt: Fangt an! Und wenn Ihr Englisch könnt, fangt auf Englisch an!

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