Videospiele

Angespielt: Injustice: Götter Unter Uns

Genre: Beat-Em Up | Plattform: Playstation 3, Xbox 360, Wii U | USK: ab 16

Am 2. April ist sie für die Xbox Live- und Playstation Network Plus-Abonnenten erschienen: Die Demo zu dem heiß ersehnten Superhelden-Prügler "Injustice: Götter Unter uns". Seit dem 9. April ist sie nun auch frei für den Abonnementlosen spielbar. Ich habe mich vorab ausgiebig mit der Demo beschäftigt und möchte Euch nun meine Eindrücke zu "Netherrealms" neuestem Streich nahe bringen.

Die Qual der Wahl

Die Demo erlaubt es Euch vorab in die Haut von drei verschiedenen Charakteren zu schlüpfen: Zum ersten der Dunkle Ritter, der Rächer Gothams Batman, zum zweiten die wunderschöne Amazonin Diana, auch besser bekannt als Wonder Woman und zum letzten der fieseste und klügste Kopf aus Metropolis: Lex Luthor - Kampfanzug inklusive. Das Roster wird später in der Retail-Version durch 17 weitere Helden verstärkt und für die, die einfach nicht genug bekommen können, gibt es noch vier weitere DLC-Charaktere. Doch für die Demo sind unsere wählbaren Helden oder auch Schurken vollkommen ausreichend, um ein paar Kämpfe im Einzelspieler oder auch Mehrspieler Modus, im Eins-gegen-Eins Kampf, zu wagen.

Und genau diese zwei Spiel-Varianten könnt Ihr auch in der Demo wählen. Wer also gerade seine Freundin oder seinen Kollegen neben sich sitzen hat, kann direkt mal ein Tänzchen mit den Fäusten wagen. Diese gestalten sich nämlich unheimlich unterhaltsam. Für Spieler von Netherrealms "Mortal Kombat" oder auch Capcoms "Street Fighter" ist der Einstieg ein Klacks. "Injustice" spielt sich nämlich in der klassischen 2D Ansicht, hat jedoch einige eingebaute Finessen: Dazu zählen verwendbare Gegenstände, wie beispielsweise eine Mülltonne, die man dem Gegner um die Ohren haut, oder auch die unglaublich mit Action geladenen Ebenen-Wechsel, die meist dadurch zustande kommen, dass man den Gegner mit einem kräftigen Tritt durch eine Wand schmettert – was dann passiert, ist pure Superhelden-Magie.

Die Moves der Superhelden sind generell sehr gut gewählt. Batman wirft Batarangs um sich und schießt mit seinem "Grappling-Hook" durch die Gegend, während Amazonengöttin "Wonder Woman" mit ihrer Peitsche oder auch wahlweise mit Schild und Schwert kräftig austeilt. Hier bemerkt man schnell, dass man sich bei der Entwicklung eine Menge Gedanken gemacht hat. Das Gameplay ist schnell und ebenso fix kann sich das Blatt in einem Kampf wenden, denn neben den normalen Angriffen gibt es auch noch einen einzigartigen Move für jeden Charakter, der durch das Betätigen beider Schultertasten gestartet wird. Diese sind nicht nur unheimlich schmerzhaft für die Lebensleiste des Gegners, sondern sehen auch noch verdammt gut aus und erhöhen den Unterhaltungswert einer Partie erheblich.

Story Trailer

Christopher

Also dann

Nach dieser Demo kann ich es gar nicht mehr erwarten, "Injustice: Götter Unter Uns" endlich in seiner vollen Pracht zu bewundern. Schnelle actiongeladene Kämpfe, Interessante Charaktere mit gut gewählten Move-Sets und einen riesigen Umfang kann man diesem Spiel bereits nachsagen. Dazu kommt noch meine Meinung, dass "Injustice" ebenfalls ein partytaugliches Beat-em-up wird, das so manchen Abend versüßen wird. Am 19. April erscheint "Injustice: Götter Unter Uns" für die X-Box 360 und die PlayStation 3. Eine Woche später, am 26.April, erscheint dann die Wii U Version für jeden Interessierten Prügler-Freund. Bis dahin lehnt Euch zurück und genießt die Eindrücke der Demo. Ich werde dasselbe tun.

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